Instant Kaffee

Keine Zeit? Keine Lust, ewig auf den Kaffee zu warten? Dann ist Instant Kaffee genau die richtige Wahl. Instantkaffee ist ein wasserlösliches Kaffeepulver. Dies wird mit heißem Wasser übergossen & fertig ist das beliebte Heißgetränk. Dabei entwickelt es auch den typischen Kaffeegeruch und Kaffeegeschmack.

Geschichte von Instantkaffee

Chicago 1901:  der  japanische Wissenschaftler Satori Kato erfand den Instantkaffee. Die Firme Nestlé, heute weltweit bekannt u. a. für seine leckeren Heißgetränke begann mit der industriellen Herstellung jedoch erst 1938. Die beiden großen Vorteile von Instantkaffee wurden damals schon erkannt. Zum einen ist er länger haltbar, als herkömmlicher Kaffee. Um dem Werteverlust in ertragsreichen Jahren entgegen zu wirken, wurde dieses Verfahren entwickelt. Zum anderen ist die Zubereitung von Instantkaffee wesentlich einfacher und zeitsparender.

Auch heute wird er noch gern getrunken, der NESCAFE von Nestlé. Dieser wurde in den 30er Jahren als erster löslicher Bohnenkaffee (Instant Kaffee) industriell hergestellt. Die brasilianische Regierung war 1930 besonders interessiert an dem Verfahren und der Haltbarkeit von Instantkaffee. Forschern, die sich mit diesem Thema auseinandersetzten, gelang es 7 Jahre später, den ersten haltbaren und sofort löslichen Instantkaffee der Welt herzustellen. In Großbritannien, Amerika und später auch in Deutschland war dieser dann in einer braunen Dose erhältlich.

NESCAFE ist mittlerweile der beliebteste Kaffee, wenn es um löslichen Bohnenkaffee, sprich Instantkaffee geht. Weltweit wird er ebenso häufig getrunken wie herkömmliche Röstmarken auch. Nestlé sagt: es werden täglich rund um den Globus in etwa 150 Ländern 4100 Tassen NESCAFÉ pro Sekunde konsumiert, das sind 354 Millionen Tassen Instantkaffee pro Tag.

Interessant ist, dass in einigen Kaffeeanbaugebieten überwiegend Instantkaffee konsumiert wird, da herkömmlicher Kaffee dort kaum zu kaufen ist bzw. Preise viel zu hoch sind.

Herstellung des Instantkaffee

Instant ist ein wasserlösliches Kaffeepulver.

Es gibt zwei Trocknungsformen, die im Folgenden näher erläutert werden.

Die Kaffeebohnen für den Instantkaffee werden zunächst geröstet. Anschließend werden sie gemahlen und die löslichen Bestandteile werden mit einer Extraktionsanlage extrahiert. Der Kaffeeextrakt wird in einem weiteren Schritt in der Eindampfanlage aufkonzentriert und danach getrocknet. Damit das typische Kaffeearoma auch im Instantkaffee erhalten bleibt, sind aufwendige Verfahren nötig. Der Kaffeegrund wird jedoch nicht einfach entsorgt, sondern in der Regel auch zur Energierückgewinnung für das Extraktionsverfahren verbrannt.

Im Folgenden gibt es nun zwei Möglichkeiten, den Kaffee zu trocknen.

Sprühtrocknung

Aus der Verfahrenstechnik zur Trocknung von Lösungen und Suspensionen kommt die Methode der Sprühtrocknung. Diese wird auch Zerstäubungstrocknung genannt.

Eine Zerstäuberdüse befördert den Kaffee in einen Heißluftstroms des Sprühturms. Heiße, trockene Luft strömt von unten strömt von unten ein. So wird der Kaffee in blitzschnell getrocknet und zu einem feinen Pulver (Trockengut). Dieses wird mit einem Zyklonabscheider vom Luftstrom getrennt und danach kann der fertige Instantkaffee entnommen werden.

Gefriertrocknung

Der Kaffeeextrakt wird bei der Gefriertrocknung auf eine Temperatur von unter -40°C gebracht. Das Wasser gefriert und erstarrt. Es wird in einem Vakuumtrockner sublimiert und geht somit in den gasförmigen Zustand über. Was übrig bleibt ist der feste Bestandteil, der Instantkaffee.

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